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über den „krak des chevaliers“ - die mächtige kreuzfahrerburg
in syrien - habe ich anlässlich meines reiseberichts durch den nahen
osten berichtet (HIER!).
eine ausführliche würdigung erfährt die ritterburg auf der
homepage „archäologie online“, die ich allen empfehlen möchte, die
an historischen themen interessiert sind.
ein besonderes kapitel behandelt seit kurzem die ausgrabungen und monumente
in syrien: palmyra, die „toten städte“, resafa und den „krak des chevaliers“.
diese burg hat kein vorbild in europa. sie wurde nach den geographischen
gegebenheiten des „heiligen landes“ erbaut und war nicht „herrensitz“ (wie
die burgen europas), sondern offensiver stützpunkt christlicher heere,
die mit solchen wehrhaften anlagen ihren machtanspruch in palästina dokumentieren
wollten.
der krak des chevaliers erlebte viele belagerungen der araber und wurde
schliesslich von ihnen eingenommen. den unterlegenen christlichen kreuzfahrern
garantierte man damals den freien abzug.
als die burg noch in den händen der europäer war, lebten 2000
menschen in ihren mauern - das waren vor allem soldaten, die zu jeder zeit
bereit waren, kriegerische ausfälle ins land zu unternehmen. die einwohner
der nahen städte und dörfer waren der burg tributpflichtig - ganz
so wie in den grafschaften in europa.
es wäre jedoch falsch, sich burg und umgebendes land in einem andauernden
krieg miteinander vorzustellen. vielmehr gab es lang anhaltende friedenszeiten,
in denen ein intensiver kontakt zwischen den bewohnern der burg und den menschen
der umgebung bestand. erst wenn in europa zu einem neuen kreuzzug aufgerufen
wurde, verwandelte sich das gutnachbarliche verhältnis in erbitterte
feindschaft.
es war nämlich so, dass auf den kreuzzügen keine disziplinierten
ritter mit ihren heeren ins land einfielen, sondern wilde, zusammen gewürfelte
horden, die eher zerlumpten wegelagerern ähnelten. sie trugen dazu bei,
dass die einheimischen mit entsetzen, grösster furcht und todesangst
reagierten. diese marodierenden "christlichen" kreuzfahrer waren auch der
grund, dass die araber schliesslich alle anstrengungen bündelten, um
die europäer aus dem land zu vertreiben.
jerusalem zu erobern (wie es die kreuzritter auf ihre fahnen geschrieben
hatten) war das eine. das andere aber die hemmunglose ausbeutung des „heiligen
landes“. selbst das christliche byzanz war vor den gierigen horden nicht sicher.
als die kreuzfahrer eines tages an dieser reichen und blühenden stadt
vorbei kamen, beschlossen sie, sie auszuplündern. nachdem das geschehen
war, zogen sie mit reicher beute weiter. byzanz aber fiel - erniedrigt, wehrlos
und geplündert - wenig später den vorrückenden türken
in die hände.
umfassendere und seriöse informationen finden wir indes woanders. archäologie
erzählt geschichte und ... geschichten. auf der homepage „archäologie
online“ finden wir sie. mit einem KLICK! aufs logo gehts dort hin:
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wer singt da eigentlich - sie, er, es? und: wer spielt da eigentlich
klavier - sie, er, es?
ich weiss es nicht, aber oft schlummern - wie beeindruckend weiter unten
gezeigt wird - im verborgenen die grössten talente - und werden nie
entdeckt. dabei ist dieses liebeslied so nett, dass es nicht versteckt,
sondern in die „charts“ gehört.
warum eigentlich soll nur ein gummibaum in den genuss kommen, besungen
zu werden? ganz allgemein gefragt: kann man sich überhaupt in einen
gummibaum verlieben? man kann - wie wir sehen! und ein badezimmer-spiegel
wird zum tiefgründigen requisit eines noch viel tiefgründigeren
(liebes-) lieds.
ist eigentlich ein gummibaum ein sie, er oder es? das kommt - in diesem
fall - wohl ganz auf den sänger an. ist er eine sie, ist der gummibaum
ein er. ist der sänger aber eine sie, dann müsste der gummibaum
eigentlich ...
jedenfalls endet alles - ziemlich trostlos - auf den untersten (!) stufen
einer treppe. muss das so sein? ich weiss es nicht - ich habe mich eher
selten in einen gummibaum verliebt. schaut es euch selbst an (KLICK! ins
bild):
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mein neffe fredi hat seit neuestem die „russische seele“ für
sich entdeckt. er will sogar das balalaika-spiel erlernen und seinen nächsten
urlaub in sibirien verbringen. er hat sich sogar eine fellmütze gekauft
und lässt, wenn er mit seiner neuen freundin kathinka zusammen ist,
„den rubel rollen“.
so erklärte er es mir jedenfalls vor einiger zeit. wahrscheinlich
bringt er da etwas durcheinander. er meint wohl, dass er bei kathinka, die
aus russland stammt, die „puppen tanzen lässt“.
das kann ich verstehen! kathinka ist wirklich süss - und alles,
was sie auf deutsch nicht sagen kann, macht sie mit einem entzückenden
augenaufschlag wett. sie hat auch schon für fredi gekocht.
nie in seinem leben würde er rote beete essen. im gegenteil: als
ich sie vor kurzem als beilage auf den tisch brachte, verzog er sein gesicht
und grummelte: „sowas komisches isst kathinka auch immer. aber nachdem der
kommunismus in russland abgeschafft ist, könnte die beete ruhig einmal
ihre farbe wechseln!“
seitdem aber kathinka für ihn eine „borschtsch“ gekocht hat, schwärmt
er vom hinreissenden geschmack der russischen küche. wahrscheinlich
weiss er nicht, dass diese suppe mit roter beete gekocht wird - oder er übersieht
es einfach aus lauter liebe zu kathinka.
als fredi sich jetzt zum essen anmeldete, musste ich mir - ehrensache!
- ein russisches gericht ausdenken. aber: ob „boeuf stroganoff“ wirklich
typisch russisch ist?
na, wenigstens klingt es so.
für dieses gericht benötigen wir rinderfilet - ein anderes
rindersteak tut es aber auch. ich schneide das fleisch in mundgerechte streifen
und brate es in neutralem öl scharf an. erst danach würze ich
- mit salz, pfeffer und fondor. anschliessend gebe ich klein geschnittene
zwiebeln und knoblauchzehen dazu und lasse alles so lange mitbraten, bis
es farbe nimmt. ich bestäube das fleisch mit ein wenig mehl - damit
aus dem fleischsaft, den zwiebeln und dem knoblauch bald ein dickflüssiger,schmackhafter
fond entsteht, den ich mit ein wenig wasser verdünnen muss. dort hinein
schneide ich sehr klein geschnittene gewürzgurken und lasse sie eine
weile mitköcheln. anschliessend gebe ich in die sauce senf nach belieben,
ein wenig vom essigwasser aus dem gurkenglas, eine prise zucker, würze
vielleicht auch noch einmal mit pfeffer und salz und fülle zum schluss
alles mit saurer sahne auf.
als beilage passt reis (aber nicht der parfümierte basmati!) ich
bevorzuge allerdings grüne bohnen und kartoffeln. beides wird klein
geschnitten und gedünstet. anschliessend verschmischt, gesalzen und
in butter geschwenkt, gebe ich sie in eine pfanne und brate die bohnen
und kartoffeln darin eine kleine weile sanft an.
fredi hatte mein „boeuf stroganoff“ mit andacht gegessen, war aber mit
seinen gedanken wohl bei kathinka. als ich ihn nämlich fragte, ob es
ihm schmeckt, sah er mich an, als hätte ich ihn gerade aus schönsten
träumen geweckt - übrigens behielt er seine fellmütze auch
während der mahlzeit auf: „doch, doch!“ murmelte er. „aber kathinka
kocht viel besser!“
ich liess mir meine enttäuschung nicht anmerken, sondern erwiderte:
„ich weiss schon: die kommunistische beete vom acker des letzten russischen
zaren namens stroganoff!“
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es ist manchmal tröstlich, durch eine fremde stadt zu wandern,
in der uns niemand kennt. wir fühlen uns frei wie ein vogel im wind
- genau so wie die spatzen, die manchmal auf dem rand des balkons meines
hotelzimmers in agadir sitzen. ich habe allerdings festgestellt, dass sie
niemals viel zeit haben. kaum sind sie gelandet, fliegen sie schon wieder
fort. irgend eine unerklärliche unruhe ist in ihnen, die ich nur
schwer deuten kann. haben sie angst? denken sie vielleicht, dass ihr leben
zu kurz ist, um irgendwo länger zu verweilen? oder ist ihre neugier
- immerhin: es sind spatzen - so gross, dass sie in aller eile einen viel
zu weiten himmel und eine viel zu weite erde begreifen wollen - obwohl sie
doch spatzen sind und niemals an das ende der erde, geschweige denn ans
ende des himmels gelangen können?
wenn aber ein spatz wüsste, dass er nicht bis an das ende der
welt fliegen kann, würde er vielleicht auf dem rand des balkons in
agadir sitzen bleiben, bis ein habicht aus den wolken schiesst und ihn
auffrisst. gibt es überhaupt habichte in agadir? und - was weiss ein
spatz von habichten?
ich fürchte: gar nichts.
weil spatzen von habichten nichts wissen, flattern sie durch die
luft und denken sich das ende der welt - ganz sorglos - weit jenseits
des horizonts. kleine spatzen haben es - wenn wir es nur recht bedenken
- eigentlich gut ...
KLICK!
dieser kleine text ist auch separat auf meiner homepage
aufzurufen: HIER!
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viele ziele in der welt können wir - so wir nicht alle
zeit der welt haben - nur mit dem flugzeug erreichen. das ist zwar bequem,
bringt uns aber um eine wichtige erfahrung: welche distanzen wir nämlich
zurück legen müssen, um unser ziel zu erreichen. das gefühl
der entfernung gehört ganz wesentlich zum reisen dazu - fehlt es,
stellt sich nur allzu leicht eine irritation ein und man fragt sich: "wo
bin ich überhaupt?" und "welchen weg habe ich eigentlich genommen?"
als goethe seine berühmte reise nach italien unternahm, war
er in einer kutsche unterwegs. sein ziel war sizilien - aber schon unterwegs
stellte er angesichts der landschaften und orte, durch die er kam, betrachtungen
an, die er später in seiner "italienischen reise" veröffentlichte.
sich langsam fortbewegen und sich seinem ziel in aller ruhe nähern
- das ist in der tat die schönste art, auf reisen zu sein.
etwas davon finden wir wieder, wenn wir uns zu einer wanderreise
entschliessen. immer mehr menschen planen ihren urlaub auf diese weise
und erkunden fremde länder zu fuss. dass solche reisen darüber
hinaus sehr gesellig sein können, muss ich gar nicht erwähnen.
wo menschen zusammen sind, die ein ähnliches interesse haben, stellt
sich bald nähe und kameradschaft ein.
WELTWEITWANDERN ist ein unternehmen, das solche wanderreisen anbietet.
auf seiner schön gestalteten homepage werden die ziele mit einer
ganzen reihe von fotografien vorgestellt. sie macht wirklich lust, einmal
auf "schusters rappen" die welt zu erkunden. christian hlade organisiert
die wanderreisen. man spürt, mit welchem engagement er das tut und
wie sehr ihm daran gelegen ist, respekt und verständnis für
die fremden länder und kulturen in seinen kunden zu wecken.
mit einem KLICK! ins bild geht es zur homepage von WELTWEITWANDERN!
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47 hefte umfasst inzwischen die reihe "sympathie-magazin",
die auf initiative des bundesministeriums für wirtschaftliche zusammenarbeit
herausgegeben wird. es können inzwischen auch schon mehr hefte sein,
die sich jeweils einem land der erde widmen - nur leider liegt das letzte
update der entsprechenden homepage lange zurück (2004). es wäre
also dringend nötig, die angebote dieser empfehlenswerten reihe
im internet zu aktualisieren.
neben den aspekten einzelner länder werden in dieser reihe
auch spezielle, länderübergreifende themen behandelt - zum
beispiel die globalisierung. jedes heft kostet 3,60 euro (einschliesslich
der versandkosten!) und führt kompetent, kurzweilig und mit viel sachverstand
in die kultur, politik und probleme der jeweiligen region ein. ich möchte
allen empfehlen, bei einem urlaub in die ferne und in fremde länder
einen blick in das entsprechende "sympathie-magazin" zu werfen. mit einem
KLICK! ins logo geht es zu der homepage, auf der die hefte auch direkt
bestellt werden können.