****komm mit!*
rief*******die möwe** *ich zeige dir
***
eine insel im weiten ozean**
** so klitzeklein
*** wie eine muschel**dort*gibt**es**sehr
viel**zu* *entdecken!****
K R E U Z UND Q U E R! (online seit dezember 2003)
*sechs neue notizen im juni
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meine - kleinen - sommerlichen reisen führen mich zumeist in die
östlichen gegenden unseres landes. vor vier jahren war ich auf dem darß.
vor zwei jahren in potsdam (meine galerie: "kaleidoskop potsdam"), davor
in weimar, im letzten jahr in neu-ruppin und brandenburg und in diesem jahr
geht es nach greifswald. mit dieser alten hansestadt verbinden sich enge
familiäre beziehungen, denn mein vater studierte dort - und erzählte
uns viel davon. am erinnerlichsten sind mir seine schilderungen des segelschiffs,
mit dem er und seine kommilitonen auf der ostsee unterwegs waren - und dessen
smutje mein vater war. deswegen beherrschte er - der überhaupt nicht
kochen konnte - nur ein einziges gericht (das aber aus dem handgelenk!):
labskaus.
wer weiss schon, dass der romantische maler caspar david friedrich in greifswald
geboren ist. sein bruder - so habe ich es gelesen - war ein grosser kirchenbaumeister
der stadt. genug stoff also, um dieser stadt und seiner umgebung einen besuch
abzustatten. bald mehr davon - hier auf meiner homepage!
(708)
ich hatte es bereits angekündigt. nun habe ich diesen (für
mich) wirklich "grossen" schatz aus den tiefen des vergessens ans licht geholt
und ihn auf meine homepage gestellt - meine fotografien aus den kykladen
von vor 30 jahren.
die patina steht den fotografien - wie ich finde - gut zu gesicht, denn
in ihr spiegelt sich ein griechenland, das es so gar nicht mehr gibt. man
schaue sich nur einmal die kleinen dampfer an, die damals den dienst zwischen
den inseln der kykladen und dem piräus versahen.
weil es meine fotografien sind, will ich an dieser stelle gar nicht davon
sprechen, wie hingerissen ich war, als ich sie jetzt - teilweise zum ersten
mal - gesehen habe. zum ersten mal deswegen, weil ich mir als student
zwar manchmal einige schwarz-weiss-filme leisten konnte, die entwicklung
der fotos mich aber zumeist vor allzu grosse finanzielle probleme stellte.
KLICK!
(707) gggggggggggggggggggggg ich fürchte,
dass - wer korfu nicht kennt - mit diesem link nicht besonders viel anfangen
kann. er zeigt nämlich bilder der griechischen insel aus den 80er jahren
und leitet ausserdem zu einer homepage mit einer ganz grossartigen fotodokumentation
über korfu aus den jahren 1971 bis 1977.
wer die insel erst heute kennenlernt, vermag sich nicht vorzustellen,
wie es dort noch vor etwa dreissig jahren ausgesehen hat. ich habe korfu
in jenen jahren nicht bereist - war aber schon damals mehrere male in griechenland.
beim ansehen der bilder kam in meinem kopf eine grosse zeitmaschine in bewegung
- grund genug, meine alten schwarz-weiss-fotos aus den kykladen (1977) zu
digitalisieren, um sie hier auf meiner homepage demnächst zu zeigen.
jetzt aber erst einmal:
dieses rezept habe ich in einem befreundeten forum gefunden,
das von meiner lieben freundin NUBIRA geleitet wird. ich habe es ein wenig
abgewandelt, ausprobiert und stelle es - auf diese weise - hier her:
in eine feuerfeste form - die auch auf offener gasflamme keinen schaden
nehmen darf (also einen speziellen boden haben muss), gebe ich ein wenig
öl. anschliessend bedecke ich den boden mit kleinen, recht dünnen
schweineschnitzeln, die ich gesalzen und gepfeffert habe. darauf lege ich
würzigen gouda-käse, den ich zuvor passend zur grösse der einzelnen
schnitzel geschnitten habe. als nächste schicht kommt gekochter schinken
dazu - und schliesslich noch einmal gouda. wenn wir käse und schinken
in form der schnitzel schneiden, haben wir am ende weniger mühe, die
schnitzel einzeln aus der form zu heben.
soweit sind wir indes noch nicht: wir geben zum schluss noch einmal eine
schicht dünner schnitzel (gesalzen und gepfeffert) auf käse und
schinken, träufeln ein wenig öl aufs fleisch und stellen das
ganze bei 180 grad in den ofen. dort bleiben die schnitzel 40 minuten.
anschliessend nehmen wir die schnitzel aus dem fond, stellen sie beiseite,
giessen vielleicht überschüssiges fett ab, und geben in den fond
ein wenig wasser, mit dem wir die röststoffe von der innenseite der
feuerfesten form lösen. jetzt versteht auch jeder, warum es eine feuerfeste
form sein muss, die auch auf offenem feuer nicht springen darf! in ihr montieren
wir nämlich die sauce: ein wenig creme fraiche an den fond, sodann
ein kräftiger spritzer zitrone. es mag sein, dass die sauce jetzt recht
sauer schmeckt. der allzu intensive geschmack verfliegt aber, wenn wir die
schnitzel anschliessend noch eine weile ziehen lassen.
zu unserem käse-zitronen-schnitzel passen pommes frites oder pasta!
(705)
kneipen haben wir genug in deutschland, auch biergärten, wo
wir im sommer - aber nur manchmal, wenn es das wetter zulässt - unser
bier trinken können. ich glaube indes kaum, dass wir in deutschland
eine kneipe entdecken können, wo schon im 12. jahrhundert ein könig
mit seinen kumpanen einkehrte, um bei viel bier den "next trip to jerusalem"
zu feiern. wobei ich schon anmerken will, dass auch ein deutscher kaiser -
der rotbart - auf reisen ins ferne ausland ging (nicht zu seinem segen!).
er hat aber leider zuvor keine kneipe besucht, um sich ordentlich zu verabschieden.
das blieb richard löwenherz vorbehalten. das schönste aber
ist, dass es diese kneipe immer noch gibt. sie steht in nottingham (england)
und ist ...
... ach, seht selbst
: KLICK!
(704) Es hiess abschied
zu nehmen. die 14 tage urlaub auf korfu waren vorbei. schon war die taxe
vorgefahren, die mich zum flughafen bringen sollte. anthea, die chefin
des hotels „bella vista“, und fortula und athena, die ihr bei der arbeit
helfen, waren vor die tür getreten, um mir „lebewohl“ zu sagen.
mir sind abschiede zuwider und es mag sein, dass mir einige tränen
in die augen kamen. fortula wird mir beim frühstück nicht mehr
zulächeln, athena mich nicht mehr neugierig fragen, wohin ich
fahren will, und anthea mich frühmorgens nicht mehr mit ihrem fröhlichen
lachen begrüssen.
alles vorbei!
anthea nahm mich in den arm,
gab mir einen kuss auf die wange und sagte „adieu“. ich wünschte
ihr eine gute saison mit vielen gästen, worauf sie erwiderte, dass
eine saison, die mit einem so netten gast beginnt, nur gut werden kann.
ich war verlegen - aber so sind nun einmal die griechen: herzensfreundlich
und mit dem talent, ihren gästen - mag es nun stimmen oder nicht
- zu zeigen, dass sie etwas ganz besonderes sind ... so beginnt der 22. und letzte teil meines reiseberichts über
korfu. wer ihn lesen möchte: ein KLICK!
genügt!