****komm mit!*
rief*******die möve** *ich zeige dir
***
eine insel im weiten ozean**
** so klitzeklein
*** wie eine muschel**dort*gibt**es**sehr
viel**zu* *entdecken!****
KREUZ UND QUER!
*sechs neue notizen im juli 2005*
man denkt ja immer, die neueste technik zu besitzen! so war es auch,
als ich 1999 mein erstes handy kaufte (links). es ist von nokia und leistete
mir gute dienste. jetzt habe ich mich aber doch dazu entschlossen, ein neueres
gerät anzuschaffen. und da sieht man dann doch den ganzen unterschied
von sieben jahren. im grunde ist mir das egal, weil ich mein handy eigentlich
nur im urlaub gebrauche. ich benötige auch keinen internet-zugang oder
eine foto-funktion. aber den unterschied festzustellen, ist doch einigermassen
interessant.
KLICK!
(508)
schon im vergangenen jahr hatte ich von meinem balkon berichtet - (HIER)
-. es ging damals um die clematis, eine winterharte pflanze, die die kalte
jahreszeit auch wirklich gut überstanden hat. wenigstens begann sie
so etwa mitte mai wieder zu wachsen und zu blühen. allerdings war dasselbe
wie im letzten jahr zu beobachten. die clematis, die gleich am morgen sonne
bekommt, trieb bald viele blüten.
sonnenclematis
die andere clematis, die erst etwa ab 10 uhr vormittags
sonne bekommt, entwickelt sich hingegen wie im letzten jahr: sie will einfach
nicht blühen. dabei bekommen beide pflanzen genügend sonne. die
"sonnenclematis" von 8 bis ca. 14 uhr, die schattenclematis von 10 bis ca.
15 uhr.
schattenclematis
allerdings treibt auch die schattenclematis inzwischen
viele blüten - kann sich nur nicht entschliessen, aufzublühen.
noch ein wort zum oleander: ich hatte im herbst des letzten jahres beschlossen,
ihn auf dem balkon zu lassen. das ist den pflanzen nicht besonders gut bekommen.
von drei oleandern konnte ich allerdings zwei retten, indem sie ich sie
konsequent zurück schnitt. jetzt treiben wie wieder tüchtig, wie
dieses foto zeigt (der zweite oleander ist noch nicht so weit):
zum herbst werde ich den oleander nun wieder ins haus
holen. jetzt nimmt er ja auch nicht mehr so viel platz weg.
(507)
jeder kennt das: ein neues regal ("norgesuelt") oder
ein neuer schrank ("suederskejlt") muss her - also auf zu ikea! doch was
hat das flach in pappe verpackte teil im obersten lagerfach bei ikea mit einem
regal oder schrank zu tun? egal - eingepackt und ab damit nach hause.
die pappe ist schnell entfernt und schon purzeln uns die einzelteile
entgegegen. viel holz und einige schrauben - dazu das universalwerkzeug
von ikea: der schraubenzieher. er sieht allerdings wie ein verbogener zahnstocher
aus metall aus - aber was macht das schon.
wo ist die bauanleitung?
am besten ist es, alle einzelteile vor sich hinzulegen, um sie nacheinander
und schritt für schritt zu verbauen. aber wo anfangen? bei regalen
und schränken empfiehlt es sich, mit der bodenplatte zu beginnen. aber
- wo ist die?
die bodenplatte "norgesuelt" sieht bei ikea ähnlich wie die deckplatte
"suederskjelt" aus - und ähnelt noch dazu den seitenteilen von "lunavist".
also beginnen wir mit "lunavist". dazu ist allerdings hilfe nötig. oma
und opa halten die seitenbretter von "norgesuelt", vera die deckplatte von
"suederskeljt", und karl-heinz die bodenplatte von "lunavist". wer aber legt
die regalböden von "oesterdik" ein?
der nachbar!
wenn alle aufstellung genommen haben und jeder sein teil richtig hält,
sieht das ganze wirklich wie ein schrank - oder ein regal aus. allerdings
muss zu bedenken gegeben werden, dass oma, opa, vera, karl-heinz und der
nachbar nicht immer zeit haben. irgendwann muss es der schrank oder das
regal schaffen, auch aus eigener kraft zu stehen.
also kommt der metallene zahnstocher ins spiel. der ist immer gleich
- egal ob bei "norgesuelt" oder "suederskjelt". allerdings streiten vera
und karl-heinz darüber, wer eigentlich die boden- beziehungsweise deckplatte
von "lunavist" hält.
„das sieht komisch aus!“ ruft oma und lässt das seitenteil fallen.
„pass doch auf - die statik!“ schreit opa und schon fällt das regal
(oder der schrank) in sich zusammen. dabei war die erste schraube schon im
holz - die aber (knirsch!) schon wieder aus der verankerung gerissen ist.
zum schluss sieht der schrank wie ein regal - und das regal wie eine
halbfertige frisierkommode aus. alles steht schief. wir müssen aber
das regal - oder den schrank - nur als ein beispiel expressionistischer
innenarchitektur ("paranoiaskjöld") verstehen, um uns mit dem missglückten
aufbau zu versöhnen.
falls uns dies nicht gelingt, bleibt immer noch die entsorgung bei e-bay.
das sagte sich auch ein entnervter ikea-kunde, nachdem er an der bauanleitung
seines neuen regals hoffnungslos irre geworden war und es - sein scheitern
eingestehend - so in der auktion anbot:
KLICK! ins bild für die "galerie des grauens"!
(506)
wer kocht schon gerne, wenn es draussen sommerlich warm ist? deswegen
stelle ich hier ein schnelles rezept vor, das nebenbei zubereitet werden
kann und auch die "rettung" ist, wenn sich unerwartet gäste ansagen.
es geht - ganz schlicht - um überbackenen toast. allerdings nehme
ich statt toast brötchen - jedoch bei diesem rezept nur die, die noch
aufgebacken werden müssen. aus dem tiefkühlregal nehme ich sie
hingegen nicht, da ich sie aufschneiden und ihre hälften belegen will
(es sei denn, ich habe die zeit, sie zuvor aufzutauen!).
die brötchenhälften kommen auf ein backblech und werden mit
geraspeltem käse bestreut. anschliessend gebe ich je einen teelöffel
creme fraiche auf die hälften. zum schluss streue ich noch reichlich
gewürfelten rohen schinken darüber. das ist alles! die brötchenhälften
kommen auf dem blech in den backofen, den ich zuvor auf 190 grad geheizt
habe. nach 20 minuten sind sie knusprig und der käse zerlaufen.
selbstverständlich kann ich die brötchenhälften auch
mit tomaten oder paprika, mit ananas oder gekochtem schinken belegen -
der fantasie sind keine grenzen gesetzt!
ich weiss nicht, ob "www.kochmax.de" auch toastrezepte parat hat.
ansonsten ist die homepage aber eine unerschöpfliche quelle interessanter
rezepte KLICK! einfach ins bild!
(505)
als ich einmal von holland aus nach bremen reiste - damals wusste
ich noch nicht, dass hier einmal meine neue heimat liegen sollte - war ich
vor allem von einem überrascht: das war der unendlich hohe himmel,
in dem bauschige wolken standen. dieser himmel nordwestdeutschlands ist mit
nichts zu vergleichen und so typisch, dass sich, wenn wir ihn sehen, bald
heimatliche gefühle einstellen.
diesen himmel haben künstler immer wieder im bild festgehalten.
einer, der eine wahre meisterschaft darin entwickelte, war walter bertelsmann,
der 1877 in bremen geboren wurde und 1963 in worpswede starb. er gehört
ganz gewiss nicht zu den bedeutendsten malern der künstlerkolonie.
als bertelsmann nach worpswede kam, existierte die künstlergeneration
um heinrich vogeler schon nicht mehr. sie hatte sich in alle winde verstreut.
dennoch blieb worpswede der ideale ort für künstler, die
in der stille und abgeschiedenheit der norddeutschen landschaft ihre bilder
schufen. einer von ihnen war - wie gesagt - walter bertelsmann. 1919 gelang
ihm eines seiner schönsten bilder. er nannte es "abendwolken". es ist
der weite blick über die unterweser, mit schiffen im zwielicht - und
einem hohen himmel, unter dem - hintereinander ins blau gestaffelt - die
weissen wolken hängen.
wer sich für walter bertelsmann und die anderen künstler
interessiert, die in worpswede tätig waren, KLICKT! einfach ins bild!