****komm mit!* rief*******die kleine möve** *ich zeige dir  *** ein land im weiten ozean** ** so klitzeklein *** wie eine muschel**dort*gibt**es**sehr  viel**zu* *entdecken!*****




die notizen in
dieser woche ...!



die monate und ihre themen -
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zu den notizen der letzten woche!

 

4.04.2004


hier ist nicht der ort, um die amerikanische besatzungspolitik im irak zu analysieren. ich will nur einige eindrücke wiedergeben, die sich mir aufdrängten, als ich jetzt eine dokumentation aus dem irak sah. an fünf szenen erinnere ich mich besonders:


1. szene

die amerikaner hatten hinweise bekommen, dass sich in einer moschee in bagdad ein waffenlager befinden könnte. die moschee wird darauf hin umzingelt und die amerikanischen soldaten bringen sich mit schnellfeuerwaffen in stellung. jeder iraker, der nach dem freitagsgebet die moschee verlässt, wird einer leibesvisitation unterzogen.

es muss sich bei ihnen zwangsläufig der eindruck verfestigen, dass schon allein ihre religionsausübung den generalverdacht der amerikaner begründet, terroristen zu sein.

2. szene

in einem haus in bagdad vermuten die amerikaner irakische gegner. also wird es von schwer bewaffneten soldaten erst umstellt und dann gestürmt. die türen werden aufgebrochen, sie dringen mit vorgehaltenen maschinenpistole ins innere.

in den arabischen ländern ist das haus ein heiliger, unantastbarer familiärer raum. zutritt haben nur wenige. haus und wohnung werden vor neugierigen blicken sorgfältig geschützt. einen solchen raum mit gewalt und ohne zweifelsfreie beweise zu erstürmen, bedeutet einen tabubruch ganz besonderer art, denn er missachtet fundamental einen hohen wert der araber: den der familie und die damit verbundene intimität.

3. szene


die amerikaner vermuten im haus männliche terroristen, treffen aber weinende frauen und schreiende kinder an.

in den arabischen ländern suchen männer ihre häuser zum schlafen und essen auf. ihr wirklicher sozialer raum sind die souks und cafés. ihr leben spielt sich weitgehend in der öffentlichkeit ab, während das haus den frauen und kindern gehört. dort - noch dazu am hellen tag - nach versteckten terroristen zu suchen, zeugt von grotesker unkenntnis der wahren verhältnisse.

4. szene


die soldaten nehmen die frauen ins verhör, da im haus versteckte waffen gefunden werden. die amerikaner wollen wissen, wem sie gehören. die frauen jammern, weinen und lamentieren, geben aber nicht einen einzigen konkreten hinweis. schliesslich wird eine ältere frau festgenommen, die in einer amerikanischen dienststelle weiter verhört werden soll.

die arabische frau ordnet sich dem mann im allgemeinen bedingungslos unter - wenigstens in angelegenheiten, die nichts mit haus und kindern zu tun haben. sie fragt nicht nach seinen tätigkeiten, sie würde auch nie eine antwort erhalten. die rollen zwischen mann und frau sind klar verteilt. das weinen und lamentieren der frauen angesichts der amerikanischen gewalt ist nicht vorgetäuscht. die frauen sind aufs äusserste verängstigt, weil sie mit tatsachen konfrontiert werden, von denen sie nichts konkretes wissen - mit denen sie folglich auch nicht umgehen können.

5. szene

beim sturm eines anderen hauses überraschen die soldaten eine gruppe von männern, die dort ihr gebet verrichten. die amerikaner befehlen ihnen, sich bäuchlings auf die gebetsteppiche zu legen. dann fesseln sie ihnen die hände hinter dem rücken.

es kann sein, dass die männer nur beten, um sich vor einem angriff der soldaten zu schützen. aber kein muslim darf bei dieser religiösen handlung gestört werden. die amerikaner verhalten sich ganz und gar respektlos. nicht nur, dass sie religiöse symbole missachten -  indem sie das muslimische gebet gewaltsam unterbrechen, begehen sie einen tabubruch, der grösser in der islamischen welt kaum vorstellbar ist.

wer sich weigert, kenntnis von kultur, religion und lebensgewohnheiten eines landes zu nehmen, bleibt dort ein fremder. in harmlosen fällen tritt er ganz einfach in ein fettnäpfchen, in gravierenden fällen aber verliert er glaubwürdigkeit und ansehen - und damit: sein gesicht.



p.s. ein eigenes kapitel ist die sprache, die von den amerikanischen soldaten im umgang mit den einheimischen gepflegt wird. jedes zweite wort ist ein "fuck you"! man sollte ihnen manieren beibringen, bevor man sie in den irak schickt!

 

3.04.2004

 "Du fragst mich, was ist das Leben? Das ist, als wollte man fragen, was ist eine Mohrrübe. Eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe, mehr ist dazu nicht zu sagen." (Anton Tschechow)

***

Elena kennt ihr risiko, schreibt sie. Als tochter eines physikers wisse sie, was geht und was nicht. akzeptabel sei es zum beispiel, mit einem 147-ps-motorrad durch die todeszone von Tschernobyl zu rasen. heraus kam eine der krassesten fotoreportagen im world wide web. klicke für den bericht einfach auf den eingang des hauses im "ground zero"!


***
es ist ein scheussliches thema, das immer einmal wieder das verhältnis Marokkos zu Spanien und Deutschland verfinstert: der einsatz von giftgas auf die rebellierende bevölkerung im marrokanischen Rif in den 20er jahren. die kriegsstrategie des kolonialen Spanien gegen die rebellischen berberstämme unter leitung von Abd el Krim war so einfach wie brutal: die verseuchung von feldern und wasserstellen sollte den rebellen die basis in dem unwegsamen Rif-gebirge entziehen. in mehreren schrecklichen schlachten, bei denen giftgas gegen menschen eingesetzt wurde, kam die mehrzahl der männer um Abd El Krim auf grausame weise ums leben. genaue zahlen kennt man nicht - der krieg soll bis zu 10.000 opfer gefordert haben. noch heute stammen im krebszentrum der marokkanischen hauptstadt Rabat 60 prozent der patienten aus der einstigen kriegsgegend.


Abd el Krim

das giftgas kam aus deutschland.

der deutsche wissenschaftler und oberleutnant Franz Stolzenberg unterzeichnete im auftrag der reichsregierung und heeresleitung in Berlin im dezember 1923 ein geheimabkommen mit Spanien. anschliessend betreute er den bau einer produktionsstätte für phosgengas bei Madrid. nach untersuchungen des deutschen journalisten Rudibert Kunz und des militärhistorikers Rolf-Dieter Müller wurden in nur zwei jahren 10.000 bomben mit über 500 tonnen giftgas über dem norden Marokkos abgeworfen.


so weit die fakten! sie stellen Spanien und Deutschland an den pranger - und das mit recht! dieses verbrechen an Marokkanern hätte nie geschehen dürfen!

hören wir aber dazu auch eine stimme aus Marokko selbst (*), die das verbrechen verurteilt und fordert:

"dass die ehemaligen Lieferanten des Giftgases ihre historische Verantwortung übernehmen müssen. Aber wir sollten doch gleichzeitig realistisch bleiben, indem wir zuerst das marokkanische Machsen(**) zur Verantwortung ziehen. Es ist doch der ehemalige König, der während des Rif-Aufstands - aus Angst, seinen feudalen Thron zu verlieren, - befohlen hat oder einverstanden war, den Aufstand mit Gift niederzuschlagen. Dann kam der Nachfolger, sein Sohn Hassan II,  und hat aus Rache die ganze Region wirtschaftlich vernachlässigt - und es ist immer noch so." (***)

es dient ganz sicher nicht dem friedvollen dialog der staaten und kulturen, wenn heute - 80 jahre nach dieser tragödie - immer noch schuld festgestellt und rechenschaft gefordert wird. die initiativen, die sich aktuell in Marokko gebildet haben - mit dem ziel,  materielle wiedergutmachung von spanischer und deutscher seite zu erhalten, handeln nicht in historischer verantwortung, sondern aus reiner geldgier.

so sehe ich das!

(*) korrekturen im text habe ich dort vorgenommen, wo sonst das verständnis erschwert wäre.
(**) machsen = der herrschaftsapparat von militär, polizei und geheimdienst unter königlichem befehl in Marokko.
(***) zitiert nach einem eintrag im "marokko-forum" vom 1.04.2004




hier gibt es weitere informationen
zum einsatz von giftgas (klicke aufs bild!)

 

2.04.2004

eine soap-opera - wie kann man es vergessen? - geht immer weiter! KLICK!


***

ich gebe gern eine link-empfehlung von Naimi aus meinen gästebuch weiter, die sich auf trekking-touren im Hohen Atlas (Marokko) und Sahara-excursionen bezieht. in der empfehlung heisst es:

ich bin ein bergfuehrer und ich organisiere ausflüge meistens im MGOUN vallée und in sahara - aber nicht mit den deutschen, sondern mit den franzosen, weil es weniger deutsche in der strasse des kasbahs gibt.


ich denke, wenn jemand interesse hat, ist man dort auch bereit, deutsche zu führen. hier ist die homepage von Naimi!


***
des weiteren zitiere ich aus einer mail, die hassan mir dieser tage geschickt hat (die eigenwillige farbgebung für seine mail hat er selbst so gewählt )

iich bins hassan aus dem libanon. (...) menschen, kulturen und laender haben mich schon immer sehr  intressiert. da ich      zwischen zwei verschiedenen kulturen gross geworden bin, kann ich aus meiner sicht ueber beide kulturen erzaehlen und habe somit ein anderes wahrnehmungsbild mitbekommen koennen.(...) mann hoert immer so viele schlimme sachen           ueber  diese arabischen laender. aber die lage ist ueber all schon stabil und mann braucht wirklich keine angst zu haben. (...)                                                                                                                                                                                                                    
hassan aus dem libanon                  
                                                                                            
 

***
der nordwestdeutsche rundfunk sendete ab 1945 aus dem zerstörten hamburg, um die menschen zu informieren und ihnen das bild einer demokratischen gesellschaft zu vermitteln. unter der aufsicht von englischen besatzungsoffizieren erlernten junge deutsche journalisten im bunker am lerchenfeld, - der sendestation des Nordwestdeutschen Rundfunks -, eine ungewohnte, weil freie und unzensierte berichterstattung. diese journalisten der ersten stunde wurden später in der bundesrepublik zu führenden köpfen in rundfunk, zeitung und fernsehen. ich erinnere nur an henry nannen und axel eggebrecht. in Bremen war es - neben anderen - der amerikanische offizier und deutsche schriftsteller Hans Habe, der dafür sorgte, dass hier ein freier sender enstand: "This is Radio Bremen on 210 meters, 1429 kilocycles. Radio Bremen is on the air daily from 19 to 21 hours."        
 

berlin stand ebenfalls unter amerikanischer besatzung. hier wurde 1946 der DIAS gegründet - der drahtfunk im amerikanischen sektor, der wenig später zu RIAS umbenannt wurde: zum "rundfunk im amerikanischen sektor".



43 jahre, - bis zum fall der berliner mauer -, sorgte der sender in ganz berlin für eine unzensierte berichterstattung, die von anfang an in der verantwortung junger deutscher journalisten lag. egon bahr, der im RIAS zu den journalisten der ersten stunde gehörte, sagte einmal, dass man im sender alles sagen konnte, bis auf eines: man durfte den amerikanischen präsidenten nicht für verrückt erklären.

hans rosenthal und friedrich luft, egon bahr und "onkel Tobias vom RIAS" prägten das bild eines rundfunks, der weit in den osten deutschlands hinein strahlte und dort mit seinen programmen der am meisten gehörte sender war. unzensierte nachrichten, live-übertragungen, beste tanzmusik und jazz-sendungen trugen ein bild in die DDR, das viele hoffnungen und noch mehr sehnsüchte weckte. ein zuhörer im osten brachte es einmal auf die schlüssige formel: "wir wollten nicht weg, nur einmal hin!"



der RIAS prägte das lebensgefühl einer ganzen generation, die vielleicht manchmal - zumal in den frühen nachkriegsjahren - zu unkritisch und zu naiv war. sie glaubte einfach den worten von John F. Kennedy, der vor den mikrofonen des RIAS den historischen satz sagte: "ich bin ein Berliner!" und hörte hin, wenn jeden mittag die "freiheitsglocke" im RIAS ertönte.  
der RIAS, - "die freie stimme des westens" -, stellte 1989, mit dem fall der mauer, seine arbeit ein. das ziel, das dem sender 1946 von den amerikanern gesteckt wurde, war erreicht. es waren deutsche - und nicht amerikanische journalisten, die in über 40 jahren ihre aufgabe ernst genommen und dem "Radio Im Amerikanischen Sektor" über alle grenzen hinweg zu einem politischen wie kulturellen erfolg verholfen hatten.

hier geht es zu den erinnerungen an den RIAS:

klick!

 

1.04.2004

besondere daten im jahr verlangen besondere aufmerksamkeit!

zumal dann, wenn etwas ausserordentliches geschieht. die NASA gab vor wenigen stunden eine pressekonferenz. nicht einmal in den kühnsten träumen hätten sich astrophysiker ausmalen können, was die amerikanische weltraumbehörde der weltöffentlichkeit präsentierte:

ein bild vom mars, aufgenommen von der marssonde VOYAGER und vor wenigen stunden zur erde gefunkt - aus dem planquadrat 17/4566 im südlichen polargebiet des sonnentrabanten.

auf dem mars existiert kein leben?

dr. Hubbelfeed von der abteilung 12A der NASA-VOYAGER-IN-PROGRESS in Huston/Texas war davon überzeugt, ...



dr. Kenneth Hubbelfeed (NASA)

... bis VOYAGER ihm exklusiv das foto schickte. er traute seinen augen nicht, geriet in atemnot und rannte laut um hilfe schreiend durch die korridore der abteilung 12A der NASA. in der hand schwenkte er ein foto, von dem er wusste, dass es den worten des präsidenten der Vereinigten Staaten auf überzeugende weise nachdruck verlieh.

hatte doch mr. Bush unlängst erklärt, dass Amerika überall dort ist, wo die freiheit zu hause ist. mit dem beweis irrte dr. Hubbelfeed erst über die korridore der NASA und dann - und das war abschluss und krönung seiner wissenschaftlichen laufbahn - direkt in die örtliche psychiatrie:



klicke aufs bild für weitere informationen!

 

31.03.2004


sind es nicht hoffnungslose träumer - die dort an der elbe sitzen und dem dampfer hinter her schauen, der kurs richtung nordsee ins irgendwo nimmt? Walter Lüden hat sie fotografiert und fing damit zugleich aufs schönste die atmosphäre der 50er jahre ein.



wenn ich seine fotografien betrachte, meine ich, einen grad von unschuld aus ihnen heraus lesen zu können - den faszinierten blick eines menschen auf die welt,  - ein staunen, das sich nicht verstecken will, - eine fast kindliche neugier.



Walter Lüden galt in Hamburg der 50er jahre als „der“ hafenfotograf. er arbeitete für zeitungen, zeitschriften, reedereien und werften. das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven besitzt
12000 seiner aufnahmen und zeigt einen teil davon jetzt in einer ausstellung, die bis anfang 2005 dauert.

mehr informationen zu Walter Lüden (mit weiteren fotobeispielen) gibt es hier:

 

30.03.2004

in eigener sache: ich habe meine "internet-notizen" neu strukturiert, weil sie sich wegen der vielzahl von bildern sehr langsam aufbauten. daher lege ich ab sofort für jeweils eine woche ein eigenes kalenderblatt an. (wobei ich natürlich nicht unbedingt täglich eine notiz auf meine homepage stelle!)

***

wenn mein neffe fredi mich besucht, habe ich immer den eindruck, dass er kurz vorm verhungern ist. wenigstens fragt er als erstes: „was gibt es heute zu essen?“ wenn ich dann mit den schultern zucke, ruft er: „prima, hühnerfrikasse gab es schon lange nicht mehr!

hühnerfrikasse? ein ganzes huhn in den topf? suppengrün schneiden? abschöpfen? stundenlang kochen? abkühlen lassen? das fleisch von den knochen puhlen? ... habe ich nichts besseres zu tun?

doch! ich besorge mir einige brustfilets vom huhn und schneide sie in mundgerechte stücke. als nächstes bereite ich aus einem huhnextrakt (aus dem glas) eine kräftige brühe. wenn sie kocht, gebe ich die kleingeschnittenen hühnerstückchen dazu - die sind in etwa 10 minuten gar. ich lege sie zur seite und erhitze in einem zweiten topf zwei esslöffel butter. sie darf schäumen, aber nicht braun werden. dann gebe ich zwei teelöffel mehl dazu und verrühre beides miteinander.

wer meine notizen - und speziell meine rezepte - aufmerksam mitliest, weiss, was ich gerade mache. „na, fredi! was soll das werden?“ „eine mehlschwitze, wenn ich nicht irre“, antwortet er - und hat recht.

wenn sich die butter mit dem mehl zu einer goldgelben paste vermischt hat, gebe ich von der brühe hinzu und rühre kräftig. wenn alles kocht, entsteht bald eine dickflüssige sauce, zu der ich nach belieben weitere brühe gebe, bis sie die richtige sämigkeit hat.

anschliessend hebe ich creme fraiche mit einem schneebesen unter die sauce, würze mit pfeffer (salzen müssen wir wegen der brühe nicht!) und gebe geriebene muskatnuss und auch einige spritzer zitrone sowie eine prise zucker dazu. wer möchte, nimmt noch Fondor - zu dieser tollen gewürzmischung habe ich bereits vor einigen wochen etwas in meinen notizen bemerkt.


klick!

um der sauce noch mehr sämigkeit und eine schöne farbe zu geben, schlage ich ein eigelb hinein.

in der spargelzeit können wir klein geschnittene spargel in die sauce geben, zu anderen zeiten vielleicht erbsen oder auch champignons. selbstverständlich muss das gemüse zuvor gegart sein.

zum schluss geben wir das hühnerfleisch in die sauce und lassen alles noch eine weile bei kleinster flamme auf dem herd ziehen. wenn ich für mich allein koche, gebe ich jetzt noch einen ordentlichen schuss weisswein hinzu. wenn fredi zu besuch ist, verzichte ich darauf. er isst ja schon eine doppelte portion - warum sollte er sie dann noch doppelt sehen?

fredi hat mir die ganze zeit über die schulter gesehen. als das essen fertig ist, schaut er mich fragend an: „und jetzt?“

„... kann gegessen werden“? antworte ich. „du hast aber vergessen, den reis zu kochen!“ grinst er. daran hätte er mich allerdings auch ein wenig früher erinnern können! als auch der gekocht ist und wir uns zu tisch setzen, bemerkt fredi: „es fehlt immer noch was!“ er greift nach dem curry und bestreut damit kräftig den reis auf seinem teller.

„curry kann - muss aber nicht sein“, bemerkt der hobby-koch in mir, der durch alle höhen und täler (und die besonders!) der küchenkunst gewandert ist. fredi hört jedoch gar nicht hin. er schaufelt mit solch´ verzückten blicken das hühnerfrikasse in sich hinein, als ob es geradewegs für ihn erfunden wurde.

ein rezept für hühnerfrikasse - und viele andere - ist auf dieser homepage nachzulesen. das schöne: man kann eingeben, für wie viele personen gekocht werden soll. die homepage errechnet daraus im handumdrehen die menge der zutaten.

http://www.chefkoch.de

 

29.03.2004

wer hier ein wenig mitliest, weiss, dass mein herz für marokko schlägt. aber - das stimmt nicht ganz. denn es schlägt ebenso stark für griechenland - und seine inseln in der ägäis. deswegen möchte ich euch kurz etwas über griechenland erzählen! fünf mal war ich dort - und wer weiss, wann mich die sehnsucht wieder packt und ich eine fähre vom piräus nehme, um hinaus zu fahren ins ägäische licht.

ich sage es gleich: ich habe zu viel versprochen! wie könnte ich in wenigen, kurzen sätzen von griechenland erzählen?
mir sind die gedanken über santorini - wie so oft - etwas länger geraten. ich habe sie daher zu meinen ANDEREN GESCHICHTEN genommen. dort sind sie seit heute nachzulesen: KLICK!

gleichzeitig ist meine griechische foto-galerie on-line gegangen!

eine schöne seite im internet widmet sich dem reisen - und auch santorini. beeindruckend sind vor allem die fotos. mit einem klick aufs bild seid ihr dort!